01 / EINLEITUNGVorstehende Frontzähne – was sollte man wissen?
Ein Vorbiss der Frontzähne, auch als vergrößerter horizontaler Überbiss bezeichnet, bezeichnet einen übermäßigen horizontalen Abstand zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen.
Eine kieferorthopädische Untersuchung beschränkt sich nicht darauf, den Fehlstellung zu benennen. Dasselbe sichtbare Problem kann bei einem Kind im Wachstum, einem Jugendlichen und einem Erwachsenen unterschiedliche Ursachen haben. Daher umfasst der Behandlungsplan die Zahnstellung, das Kieferverhältnis, die Funktion, den Zustand des Zahnhalteapparats sowie die Auswirkungen der Behandlung auf das Profil und das Lächeln.
Vorstehende Frontzähne werden von Patienten oft als hervorstehende Schneidezähne, Schwierigkeiten beim Schließen des Mundes oder einen zu großen Abstand zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen beschrieben. In der Kieferorthopädie wird dieses Problem als erhöhter horizontaler Überbiss bezeichnet, doch seine Ursache kann dentaler, skelettaler oder gemischter Natur sein. Dies ist entscheidend für die Wahl der Behandlung, die Auswirkungen auf das Profil und die voraussichtliche Stabilität. Vorstehende Schneidezähne können zudem anfälliger für Verletzungen sein. Daher berücksichtigt der Behandlungsplan bei Orto Smile die Position der Kiefer, die Lage im Zahnbogen, die Spannung der Lippen und das Alter des Patienten – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen aus Katowice und Chorzów.
02 / SIGNALEWas könnte auffallen?
- Die oberen Schneidezähne ragen deutlich vor die unteren heraus
- Muskelanspannung beim Schließen des Mundes
- Erhöhte Anfälligkeit der Frontzähne für Verletzungen
- Profil mit ausgeprägtem Differenzabstand der Kiefer
Die Liste hilft dabei, Anzeichen zu erkennen, dient jedoch nicht zur eigenständigen Diagnosestellung. Ein Teil der Probleme lässt sich erst bei einer Bissuntersuchung oder auf einem Röntgenbild feststellen.
03 / UNTERGRUNDWarum könnte dieses Problem auftreten?
- Fehlstellung von Ober- und Unterkiefer
- Auskragung der oberen oder Rückverlagerung der unteren Schneidezähne
- festgefahrene Gewohnheiten, unter anderem Daumenlutschen
- eine Fehlstellung der Zunge oder das Unvermögen, die Lippen frei zu schließen
Meistens wirken mehrere Faktoren gleichzeitig. Die Ermittlung der Ursache hilft dabei, die Stabilität des geplanten Ergebnisses einzuschätzen und festzustellen, ob eine Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten erforderlich ist.
04 / DIAGNOSTIKWas untersucht ein Kieferorthopäde?
Der Termin beginnt mit einem Gespräch über den Gesundheitszustand, frühere Behandlungen und die Erwartungen. Anschließend werden Gesicht, Profil, Lächeln, Zahnstellung, Okklusion und Funktion beurteilt. Der Umfang der Aufnahmen, Scans und röntgenologischen Untersuchungen wird individuell festgelegt.
Zahnstellung
Die Lage der Kronen und Wurzeln, der Platzbedarf sowie die Verbindungen zwischen den Bögen.
Kieferstellung
Proportionen, Symmetrie und der mögliche Einfluss des Wachstums auf die Entstehung des Defekts.
Biologische Bedingungen
Der Zustand des Zahnschmelzes, des Zahnfleisches, des Knochens und anderer für die Sicherheit wichtiger Strukturen.
05 / MÖGLICHKEITENWie könnte ein Behandlungsplan aussehen?
- Messung des horizontalen Bisses und Beurteilung der Stellung der Schneidezähne
- Analyse des Wachstums und der gegenseitigen Lage der Kiefer
- Wahl der Methode zur Platzgewinnung und zur Kontrolle der Zahnstellung
- Beurteilung der Stabilität des Mundschlusses nach der Behandlung
Festsitzende Zahnspangen, Aligner, herausnehmbare Zahnspangen oder eine teamorientierte Behandlung sind kein Selbstzweck. Es handelt sich dabei um Hilfsmittel, die entsprechend der Diagnose ausgewählt werden. Der endgültige Umfang, die Dauer, die Kosten und mögliche Alternativen lassen sich erst nach Abschluss der Diagnostik festlegen.
06 / BEHANDLUNGSMOMENTWann lohnt es sich, einen Beratungstermin zu vereinbaren?
Bei einem Patienten im Wachstum kann der Zeitpunkt der Behandlung dazu beitragen, das Wachstumspotenzial auszuschöpfen. Bei einem Erwachsenen hängt der Umfang der Korrektur davon ab, inwieweit das Problem zahnmedizinischer oder skelettaler Natur ist.
Es lohnt sich auch, einen Termin zu vereinbaren, wenn sich die Veränderung fortsetzt, die Mundhygiene oder das Kauen erschwert, Gewebeverletzungen verursacht oder Bedenken hinsichtlich der Entwicklung des Gebisses des Kindes weckt.
WichtigDie Inhalte dienen ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen weder eine individuelle Untersuchung noch eine ärztliche Diagnose.