Mögliche Signale
- Zähne zusammenbeißen oder mit den Zähnen knirschen
- morgendliche Verspannung der Kaumuskulatur
- fortschreitende Abnutzung der Zahnoberflächen
- ein Gefühl von Müdigkeit oder Schmerzen im Gesicht
Bei Bruxismus muss man über den Muskel hinausblicken. Wir beurteilen die Symptome, den Biss, Überlastungen und mögliche Ursachen, bevor wir eine Behandlung vorschlagen.
Bruxismus bezeichnet die Aktivität der Kaumuskulatur, die im Schlaf oder im Wachzustand auftritt. Er kann mit Zahnabnutzung, Verspannungsgefühlen, Muskelempfindlichkeit oder Beschwerden im Gesichtsbereich und in den Gelenken einhergehen.
Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Die Behandlung erfordert möglicherweise die Zusammenarbeit mehrerer Fachbereiche, weshalb Botulinumtoxin – falls es in Betracht gezogen wird – nur einen von mehreren möglichen Bestandteilen des Behandlungsplans darstellt.
Verspannungen in den Kaumuskeln können sich auf das Wohlbefinden, den Schlaf, den Zustand der Zähne und die Gesichtszüge auswirken. Deshalb beginnen wir nicht mit der Frage nach einem Präparat, sondern mit einer Untersuchung der Funktionen, Gewohnheiten und möglichen Ursachen für die Überlastung.
Das Gift kann Teil des Plans sein. Es ersetzt jedoch niemals die Diagnose des Problems.
Die Anamnese und die Untersuchung helfen dabei, die vorherrschende Art der Beschwerden zu bestimmen.
Der Plan kann zahnärztliche Behandlungen, kieferorthopädische Behandlungen, eine Zahnschiene, die Umstellung von Gewohnheiten oder andere Beratungen umfassen.
Sie kann bei bestimmten Indikationen zur Einschränkung einer übermäßigen Aktivität der Kaumuskulatur in Betracht gezogen werden.
Bruxismus ist eine Aktivität der Kaumuskulatur, die sowohl im Schlaf als auch im Wachzustand auftreten kann. Er geht nicht immer mit lautem Zähneknirschen einher. Bei manchen Menschen besteht das Hauptproblem darin, dass sie in Stress- und Konzentrationssituationen den Unterkiefer lange Zeit zusammenpressen, anspannen oder die Zähne aufeinanderpressen.
Der heutige Ansatz reduziert Bruxismus nicht auf eine einzige Erkrankung mit einer einzigen Ursache. Eine Rolle spielen können Schlaf, emotionale Anspannung, das Verhalten im Tagesverlauf, bestimmte Medikamente, Schmerzen sowie der Zustand des stomatognathen Systems.
Anzeichen dafür können morgendliche Ermüdung der Kaumuskulatur, Druckempfindlichkeit, Zahnabnutzung, Risse in Zahnfüllungen, Druckstellen auf der Zunge, Schmerzen im Schläfenbereich oder die Aussage des Partners sein, dass man im Schlaf mit den Zähnen knirscht. Kein einzelnes Symptom reicht aus, um die Diagnose zu bestätigen.
Eine Veränderung der Breite des unteren Gesichtsbereichs kann mit einer Vergrößerung der Kaumuskulatur einhergehen, doch die Ästhetik der Kontur allein ist kein ausreichender Grund für eine Therapie.
Die Praxis verbindet Kieferorthopädie und ästhetische Medizin, wodurch nicht nur die Muskeln, sondern auch die Zähne, die Bisskontakte, die Abnutzung der Zahnoberflächen sowie frühere kieferorthopädische Behandlungen beurteilt werden können. Bei Bedarf kann der Patient zur weiteren Schlafdiagnostik, zur Physiotherapie oder an einen anderen Facharzt überwiesen werden.
Die Untersuchung hilft dabei, zwischen einer Situation, in der überlastete Muskeln die Hauptrolle spielen, und einem Problem zu unterscheiden, das den Schutz der Zähne, die Arbeit an Gewohnheiten oder die Behandlung einer Ursache erfordert, die nicht direkt mit dem Biss zusammenhängt.
Ein Botulinumtoxin kann als Methode zur vorübergehenden Einschränkung einer übermäßigen Aktivität der Kaumuskulatur in Betracht gezogen werden. Es baut jedoch abgenutzte Zähne nicht wieder auf, ersetzt keine Aufbissschiene, beseitigt nicht alle Ursachen und ist nicht für jeden Patienten geeignet.
Ein guter Plan kann Aufklärung und Umstellung der Gewohnheiten, Zahnschutz, zahnärztliche oder kieferorthopädische Behandlungen, Physiotherapie sowie Muskelbehandlungen miteinander verbinden. Der Umfang wird individuell festgelegt.
Bruxismus ist kein Eingriff zur „Gesichtsverschlankung“. Zunächst müssen wir die Funktion und die Symptome verstehen.
Der Preis hängt von der Beurteilung der Muskulatur und dem Umfang der Behandlung ab.
Es empfiehlt sich, zum Beratungsgespräch Informationen über frühere Behandlungen, Schienen, Medikamente und Schlafbeschwerden mitzubringen.
Nein. Die Vorgehensweise hängt von der Art der Symptome, der Untersuchung und der Ursache des Problems ab.
Über die Notwendigkeit einer Zahnschiene oder einer anderen zahnärztlichen Behandlung entscheidet der Arzt nach der Untersuchung.
Ja. Die Kombination aus kieferorthopädischem Fachwissen und ästhetischer Medizin ist ein wichtiger Vorteil dieses Angebots.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, bevor Sie sich für eine bestimmte Methode entscheiden.